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der indische Götterhimmel

Die Götter lehren uns, das Leben mit Liebe anzunehmen. (Sri Chinmoy)

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Die indische Götterwelt ist bunt und voller Lebensfreude. Ihre Geschichten  können uns heute Lebensweisheiten schenken und unsere Herzen berühren. Die uralten Quellen Indiens stecken voller Überraschungen – so finden Physiker, hier in Erzählungen niedergelegt, immer wieder Hinweise auf die Entstehung des Universums, den Zusammenhalt der Teilchen und ihre Wirkungsweise. Die für uns schier unübersehbare Götterwelt ist eigentlich einfach. Gott ist für den Menschen nicht zu verstehen. Um das Ganze für unser Gehirn etwas fassbar zu machen, kann der formlose und unbegreifliche Gott die Gestalten der drei Hochgötter Brahma, Vishnu und Shiva annehmen. Sie verkörpern zugleich drei Kräfte die unsere Welt bewegen. Brahma ist der Schöpfer der Welt, Vishnu der Bewahrer und Shiva der Zerstörer. Eine gute Eselsbrücke in der englischen Sprache bildet das Wort GOD.

G O D = generator, operator, destroyer.

35-Trimurti

Die Bilder, Skulpturen und Tempel sind Hilfsmittel für die Menschen, denn eigentlich beseelt die göttliche Energie alles.

Die Hochgötter haben viele Erscheinungsformen. Wann immer die Welt in Gefahr ist, nimmt Vishnu einen menschlichen Körper an, um das Böse zu bekämpfen. So kam er in seinen Inkarnationen mal als Krishna, mal als Rama oder auch als Buddha auf die Erde.

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Alle anderen Götter sind diesen Hochgöttern mehr oder weniger untergeordnet.
Auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel.
So wird die Göttin Durga in einigen Glaubensrichtungen durchaus als eigenständige Göttin verehrt, die gleichwertig neben den Hochgöttern steht.

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Die Kräfte der Hochgötter sind erst vollständig mit ihren Gemahlinnen (Shaktis) an der Seite. Nur zusammen mit seiner Shakti ist ein Gott wahrhaft handlungsfähig. Die Göttinnen bringen die Kräfte der Aktion und Kreativität ins Leben ihrer Männer. Andersherum gibt es im Himmel einige jungfräuliche Göttinnen, so Durga, Devi und Ganga, die hervorragend ohne Ehemänner auskommen und alleine voll in ihrer Kraft stehen.

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Wer möchte, kann die einzelnen Gottheiten auch einfach als Archetypen lesen, die im kollektiven Unterbewusstsein seit Jahrtausenden ihren Platz haben.